Gemeinderäte KRAILLING+GRÄFELFING lehnen in ihrer Stellungnahme zum Raumordnungsverfahren den Kiesabbau im Planegger Holz ab

Ergebnis KRAILLING: Der Kraillinger Gemeinderat ist am Dienstag, 23.7., einstimmig dem Vorschlag der Kraillinger Verwaltung gefolgt, sich im Raumordnungsverfahren bei der Regierung von Oberbayern GEGEN den Kiesabbau im Planegger Holz auszusprechen.

In Krailling galt eine Fristverlängerung zunächst bis 9. August. Die ursprüngliche Frist bis 17.7. war neben Krailling auch Planegg zu knapp, wo sich der Gemeinderat am Donnerstag, 12.9., mit dem Thema befasst.

Ergebnis GRÄFELFING: Der Gräfelfinger Gemeinderat ist, ebenfalls am Dienstag, 23.7., der Gräfelfinger Verwaltungsvorlage gefolgt, sich im Raumordnungsverfahren bei der Regierung von Oberbayern GEGEN den Kiesabbau im Planegger Holz auszusprechen.
Am Ende stimmte der Gemeinderat mit 14:6 für die ablehnende Stellungnahme.

Gegen die ablehnende Stellungnahme, also FÜR den Kiesabbau auch im Planegger Holz, votierten der Bürgerverein (1) sowie vier CSU-Gemeinderäte, wobei der zweite Gemeinderat des Bürgervereins (Dr. Reichert) nicht im Raum war.

Der Gemeinderat Gräfelfing hat die Hoffnung, dass nicht im Planegger Holz, sondern im Forst Kasten weiter Wald gerodet und Kies abgebaut wird – was wiederum die dort betroffenen Bürger Neurieds unbedingt verhindern wollen.

Krailling und Gräfelfing sind Nachbarn des Planegger Holzes (Dickwiese) und als solche berechtigt, sich zu äußern. Die jeweiligen Bürger, aber natürlich auch alle Würmtaler und andere, können sich – unabhängig von diesem offiziellen Verfahren – natürlich jederzeit unverbindlich schriftlich oder mündlich an die Gemeinde oder einzelne Gemeinderäte wenden, um ihre Meinung kundzutun.

Hier finden Sie eine Liste der Kraillinger Gemeinderäte mit Mailadressen.

Hier finden Sie eine Liste der Gräfelfinger Gemeinderäte mit Mailadressen.

[Unterlagen zum ROV auf der Webseite der Regierung von Oberbayern hier ansehen]

Der GERMERINGER Stadtrat hat am Dienstag, 2.7., im Rathaus Germering über die Stellungnahme beschlossen, die die Stadt im Namen des Raumordnungsverfahrens (ROV) zum geplanten Kiesabbau der Fa. Glück im Planegger Holz abgeben wird: Es wurde eine klare Ablehnung des Kahlschlags für den Kiesabbau.

Bis So., 7.7., lagen die Unterlagen zum ROV im Rathaus PLANEGG aus. Die Frist, bis zu der der Gemeinderat das Planegger Holz behandelt, läuft für Planegg zwar erst im September aus, aber je früher sich die Bürger äußern und je mehr das tun, desto besser ist es. An die Gemeinderäte kann man sich natürlich auch außerhalb dieses Verfahrens mündlich wie schriftlich wenden. [Bekanntmachung der Gemeinde zur Auslegung]