Entscheidung: Stadt München (21.11.) + Regierung von Oberbayern (’noch vor Weihnachten‘)

So weit ich das bei den zuständigen Personen in den staatlichen Stellen herausfinden konnte, entscheidet die Regierung von Oberbayern noch vor Weihnachten, ob unser Wald Planegger Holz (Dickwiese) gerettet ist.

Das ist er, wenn die Regierung sagt: Stopp, eine Abholzung zur Rohstoffgewinnung ist im Wald, zumal im Bannwald, Landschaftsschutzgebiet und Regionalen Grünzug ’nicht raumverträglich‘.

Auch dann nicht, wenn zugleich in Forst Kasten der Kiesabbau zu Ende geht (Landrat Göbel hatte die Ablehnung des Kreistags zum Kiesabbau Planegger Holz daran geknüpft, dass es in Forst Kasten weitergehen muss, und dies so bei der Regierung von Oberbayern eingereicht). Wir sagen: Beide Vorhaben sind nicht raumverträglich – zusammen wie einzeln!

Sicher werden sich die zuständigen Minister und der Ministerpräsident einschalten, weil sie keinesfalls für den Verlust von so riesigen Waldflächen am Stadtrand verantwortlich sein wollen.

Zum Forst Kasten erfährt der Sozialausschuss des Münchner Stadtrates am 21.11., ob es rechtlich möglich ist, aus der EU-weiten Ausschreibung von 9,5 ha für Kiesabbau im Wald der städtischen Heiliggeistspital-Stiftung auszusteigen.

Wenn das gelingt, dann ist das Schlimmste, was noch passieren kann, dass die Fa. Glück ihren aktuellen privatrechtlichen Prozess gegen die Stiftung gewinnt um die Interpretation eines Stücks Papier, das die Fa. Glück für einen Vorvertrag zur Auskiesung hält, die Stiftung jedoch nicht.