MM: Droht Verlagerung des Glück-Kieswerks ins Planegger Holz?

Der Münchner Merkur berichtet am 24.6.2019, in einer Pressemitteilung werfe der Gräfelfinger SPD-Ortsverband der Firma Glück vor, die Mehrheit des Gräfelfinger Gemeinderats „hinters Licht geführt“ zu haben. Die Glück-Geschäftsleitung habe in Aussicht gestellt, das Kieswerk aufgrund der Entfernung zwischen der bestehenden Anlage und dem potenziellen Abbaugebiet im Kreuzlinger Forst in dessen Nähe zu verlegen. Was heißt das im Klartext? Es ist zu befürchten, dass unser schöner Wald im Planegger Holz spätestens nach der Kiesausbeute zum Industriegebiet mit Bauwerken und noch stärkerem Verkehr werden könnte! [Link zum Artikel]

Würmtaler (Gautinger) Eiche schlägt Wurzeln im Hambacher Forst

Eine kleine Würmtaler Eiche ist im Kohlerevier Hambacher Forst angekommen und wurde von den Umweltschützern dort eingesetzt. Als Symbol dafür, dass wir unsere Wälder, aber auch die durch Bauvorhaben bedrohten Bäume und die durch das immer trockenere Klima geschwächten Stadtbäume im ganzen Land schützen müssen. Dafür müssen wir uns friedlich und kreativ gemeinsam engagieren.

Die kleine Gautinger Eiche im Hambacher Forst als Symbol der Ablehnung von Waldrodungen in Zeiten des Klimawandels

Baumschützerin Sabine Karmazin aus Gauting hatte vor ein paar Tagen die Idee, im Gegenzug für die Hambacher Buche, die am 7.7. am Forst Kasten gepflanzt wird (siehe Beitrag unten), einen Würmtaler Baum in den Hambacher Forst zu schicken.

Es ist ein handaufgezogener Abkömmling einer ca. 130 Jahre alten Eiche, die für das Bauvorhaben am Gautinger Bahnhof gefällt wurde.
Wir hatten ihn mit Malwina Andrassy von der Neurieder BI und Sabine Karmazin am Standort der gefällten Eiche am Gautinger Bahnhof an Sina Reisch übergeben und auf die Reise geschickt.

Würmtaler Eiche
Die Gautinger Eiche wurde vor der Baustelle, wo einst ihr Mutterbaum stand, übergeben
Banner: Würmtaler Eiche – Hambacher Buche