Würmtaler (Gautinger) Eiche schlägt Wurzeln im Hambacher Forst

Eine kleine Würmtaler Eiche ist im Kohlerevier Hambacher Forst angekommen und wurde von den Umweltschützern dort eingesetzt. Als Symbol dafür, dass wir unsere Wälder, aber auch die durch Bauvorhaben bedrohten Bäume und die durch das immer trockenere Klima geschwächten Stadtbäume im ganzen Land schützen müssen. Dafür müssen wir uns friedlich und kreativ gemeinsam engagieren.

Die kleine Gautinger Eiche im Hambacher Forst als Symbol der Ablehnung von Waldrodungen in Zeiten des Klimawandels

Baumschützerin Sabine Karmazin aus Gauting hatte vor ein paar Tagen die Idee, im Gegenzug für die Hambacher Buche, die am 7.7. am Forst Kasten gepflanzt wird (siehe Beitrag unten), einen Würmtaler Baum in den Hambacher Forst zu schicken.

Es ist ein handaufgezogener Abkömmling einer ca. 130 Jahre alten Eiche, die für das Bauvorhaben am Gautinger Bahnhof gefällt wurde.
Wir hatten ihn mit Malwina Andrassy von der Neurieder BI und Sabine Karmazin am Standort der gefällten Eiche am Gautinger Bahnhof an Sina Reisch übergeben und auf die Reise geschickt.

Würmtaler Eiche
Die Gautinger Eiche wurde vor der Baustelle, wo einst ihr Mutterbaum stand, übergeben
Banner: Würmtaler Eiche – Hambacher Buche

Wald erhalten statt Kiesabbau!

Achtung: Es gibt KEINE Entwarnung! Die Gemeinden lehnen Kahlschlag & Kiesabbau zwar ab. Aber sie wurden nur angehört. Die Entscheidung liegt bei Regierung von Oberbayern und Landratsamt München. Bisher bekam die Fa. Glück immer ihren Willen. Das muss sich ändern !
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Die Zerstörung von wertvollem Bann- und Erholungswald im Würmtal geht weiter. Kiesgruben fressen sich in den Forst Kasten. 42 ha (ca. 59 Fußballfelder) sind dort gefährdet, im Planegger Holz (‚Dickwiese‘) zunächst 24 ha (ca. 33 Fußballfelder). Wir finden: Wald ist wichtiger als der Münchner Bau-Boom!

In unserem Wald vermutet: Seltene Haselmaus (© BUND/Ralf Meyer)

Bürger aus dem Würmtal, Germering, München und der Region setzen sich für unseren Wald ein. Möchten auch Sie helfen? Klicken Sie rechts im Menü auf ‚Aktiv werden‘!

Helfen Sie beim Unterschriften sammeln (WÜRMTAL-APPELL 2019 bis mind. Ende Oktober, Stand 1. Okt. stolze 10.055 Unterschriften). Unterzeichnen Sie zusätzlich die ONLINE-PETITION ‚Würmtaler Wald erhalten‘.

Das Raumordnungsverfahren zum Planegger Holz bei der Regierung von Oberbayern dauert ca. bis Jahresende. Erklärt diese die Rodungen für ‚raumverträglich‘, folgt das Genehmigungsverfahren. Im Forst Kasten entscheidet sich im Herbst, ob die Waldbesitzerin (Städt. Stiftung) der Fa. Glück oder jemand anderem die Auskiesung erlaubt oder ob der Wald bleibt. Schreiben Sie Landrat Göbel, Chef der Genehmigungsbehörde für beide Gebiete, sowie Münchens Oberbürgermeister Reiter.

Gefährdete Fläche Planegger Holz: die blau gefärbte Raute zwischen Germering, Gräfelfing und Planegg
Nicht weit entfernt: Klosterwald Maria Eich mit Methusalem-Eichen und bedrohten Urzeit-Käfern
Zerstörter Forst Kasten 2019: Eine Schneise klafft zwischen Krailling, Neuried, Planegg und München. Bis hier wieder richtiger Wald steht, vergehen Jahrzehnte! Das droht nun auch dem Planegger Holz.
Historie Abbau Forst Kasten Nord –> Süd: Hellblau: Ausgekiest u. verfüllt alte Genehmigung. Gelb: Aktuell genutzte Genehmigung, teils wiederverfüllt. Schwarz: in Arbeit. Grau: geplant. Lila: Planegger Gemeindegrenze