So., 7.7.2019: Trotz Regens ca. 200 Besucher – Buche aus dem Hambacher Forst in Forst Kasten!

Trotz strömenden Regens kamen ca. 200 Besucher zur Pflanz-Aktion von Wald-Neuried-erhalten! Der Vorsitzende der Kreisgruppe München des Bundes Naturschutz, Landtagsabgeordneter Christian Hierneis, hielt eine packende Rede.

Prof. Dr. Michael Schrödl, Zoologische Staatssammlung und Scientists for Future, mahnte eindringlich, die Erderwärmung und den Waldschutz ernst zu nehmen.

Herbert Stepp vom Grünzug-Netzwerk Würmtal hatte eine tolle, selbst gebastelte Tafel dabei, mit deren Hilfe er Hintergründe und Folgen von Kahlschlag und Kiesabbau veranschaulichte.

Danke an Malwina Andrassy und die Neurieder Initiative Wald-Neuried-erhalten für die super Idee und die gelungene Organisation!

Der Vorsitzende der Kreisgruppe München des Bundes Naturschutz MdL Christian Hierneis sprach über die Zerstörung unserer Wälder, auch durch zu viel Wachstum und Bauen. Wald dürfe nicht komplett abgeholzt und dann wiederaufgeforstet werden, sondern müsse nach und nach verjüngt werden.
Kann stolz auf sich sein: Organisatorin Malwina Andrassy von Wald-Neuried-erhalten mit der kleinen Hambacher Buche
Neurieds Bürgermeister Harald Zipfel begrüßte die vielen Menschen, die tapfer dem Regen trotzten – für unseren Wald!
Malwina Andrassy mit Prof. Dr. Michael Schrödl, Zoologische Staatssammlung und Scientists for Future, der eindringlich mahnte, die Erderwärmung und den Waldschutz ernst zu nehmen.
Herbert Stepp vom Grünzug-Netzwerk Würmtal veranschaulichte Hintergründe und Folgen von Kahlschlag und Kiesabbau.

Unterschriften-Aktion WÜRMTAL-APPELL 2019

Sie möchten auch, dass unser Wald stehen bleibt? Dann helfen Sie mit!

Unterschreiben Sie unseren WÜRMTAL-APPELL 2019 !


Rettet den Würmtaler Wald!

Kahlschlag & Kiesabbau in Forst Kasten & Planegger Holz stoppen!

Er richtet sich gezielt mit jeweils einer konkreten Bitte an alle relevanten Eigentümer, Entscheider und Institutionen (v.a. Fa. Glück, die Grundeigentümer, Behörden, politische Gremien, Münchens OB Dieter Reiter, Landrat Christoph Göbel und Ministerpräsident Markus Söder).

Die Aktion läuft zunächst über den Sommer, denn wir wollen allen Würmtalern, Germeringern, Münchnern und sonstigen Interessenten Gelegenheit geben, den Würmtal-Appell 2019 mit ihrer Unterschrift zu unterstützen.

Hier können Sie das Deckblatt mit dem Würmtal-Appell 2019 herunterladen:

Wuermtal_Appell_2019_V04_final_06072019

Hier können Sie das zum Würmtal-Appell 2019 gehörige Unterschriftenformular herunterladen:

Unterschriftenformular_V04_final_06072019

Die Adressen, an die Sie die ausgefüllten Unterschriftenformulare schicken können, finden Sie oben rechts in der Ecke des Unterschriftenformulars.

Sammeln Sie gerne auch selbst, z.B. bei Nachbarn, Freunden, Kollegen, im Verein, etc.

Gemeinsam sind wir stark!

Danke!

REGEN STÖRT UNS NICHT! – Sonntag, 7.7. um 11 Uhr: Wir pflanzen unsere Buche aus dem Kohle-Revier Hambacher Forst im Forst Kasten Neuried

UPDATE So. 7.7. um 8.40 Uhr: Wir pflanzen unsere Buche auch bei Regen um 11 Uhr.

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Die Neurieder Bürgerinitiative Wald Neuried erhalten plant für diesen Sonntag, 7.7. 2019 ein echtes Highlight für den Erhalt unserer Würmtaler Wälder.

Als deutschlandweite Auszeichnung für ihr besonderes Umweltengagement erhielt die Bewegung parents for future gemeinsam mit scientists for future eine Buche aus dem Hambacher Forst.
Diese Buche wird am Eingang des Forst Kasten auf Neurieder Flur gepflanzt!

Als Symbol für den Erhalt unserer Wälder im Würmtal, in der Region München und im ganzen Land!

Geplant sind auch eine Begrüßung durch den Neurieder Bürgermeister und weitere Redner, u.a.
– der Vorsitzende der Kreisgruppe München des Bundes Naturschutz MdL Christian Hierneis ,
– Prof. Dr. Michael Schrödl, Zoologische Staatssammlung und Scientists for Future und
– Herbert Stepp, Grünzugnetzwerk Würmtal.

Wann:   Sonntag, 7.7.2019, 11:00h
Wo:         Parkplatz Waldkindergarten ( Neuried, südwestlich der Gautingerstr. 53, Höhe Grüngutannahmestelle)

Bitte möglichst KEIN Auto mitbringen, da keine Parkplätze vorhanden. Wer unbedingt mit dem Auto kommen muss, kann nicht direkt am Veranstaltungsort parken, sondern wird in Neuried suchen müssen. Ein kurzer Fußmarsch sollte daher eingeplant werden.

Zu Fuß/Rad von der U-Bahn-Station: Man muss nicht an der Hauptstraße entlanggehen, sondern kann über ruhigere Straßen gehen/radeln.

Verkauf von Essen und Getränken oder Wasser ist dort leider nicht möglich.

Danach lassen wir den Tag im Forsthaus Kasten ausklingen. Von dort gibt es auf Wunsch einen Bustransfer zurück nach Neuried.

Sei dabei und setz mit uns ein Zeichen für den Erhalt unserer Wälder für die Zukunft!

Stadtrat Germering einstimmig gegen Kiesabbau im Planegger Holz – tolle Demo vor dem Rathaus

Der Stadtrat Germering hat sich in seiner Stellungnahme zum Raumordnungsverfahren soeben einstimmig gegen Kahlschlag und Kiesabbau im Planegger Holz/Dickwiese ausgesprochen.

Die Stadträte verschiedener Coleur, die sich dazu äußerten, fanden deutliche Worte – für den Wald. Nach 5 Minuten war die Sache vorbei – die Stimmungslage war eindeutig.

Ein buntes Spalier für die Germeringer Stadträte: Bürger für Walderhalt statt Kahlschlag und Kiesabbau

Es war nur ein erster Schritt und es ist ja noch kein Genehmigungsverfahren, aber wenn sich die anderen Gemeinden vom Votum des so wichtigen Nachbarn Germering inspirieren ließen, wäre das ein wichtiger Beitrag, auch in psychologischer Hinsicht.

Ein großes Dankeschön geht an die ca. 50 Demonstranten, darunter viele Mütter mit Kindern, die die schöne Demo mit tollen Schildern gestaltet haben. Und sogar die jüngeren Kinder haben schon tolle Sprechchöre drauf.

Und ein Dank an Steffi Gauderer vom Bund Naturschutz Germering für die schnelle, perfekte Organisation!

MM: Droht Verlagerung des Glück-Kieswerks ins Planegger Holz?

Der Münchner Merkur berichtet am 24.6.2019, in einer Pressemitteilung werfe der Gräfelfinger SPD-Ortsverband der Firma Glück vor, die Mehrheit des Gräfelfinger Gemeinderats „hinters Licht geführt“ zu haben. Die Glück-Geschäftsleitung habe in Aussicht gestellt, das Kieswerk aufgrund der Entfernung zwischen der bestehenden Anlage und dem potenziellen Abbaugebiet im Kreuzlinger Forst in dessen Nähe zu verlegen. Was heißt das im Klartext? Es ist zu befürchten, dass unser schöner Wald im Planegger Holz spätestens nach der Kiesausbeute zum Industriegebiet mit Bauwerken und noch stärkerem Verkehr werden könnte! [Link zum Artikel]

Würmtaler (Gautinger) Eiche schlägt Wurzeln im Hambacher Forst

Eine kleine Würmtaler Eiche ist im Kohlerevier Hambacher Forst angekommen und wurde von den Umweltschützern dort eingesetzt. Als Symbol dafür, dass wir unsere Wälder, aber auch die durch Bauvorhaben bedrohten Bäume und die durch das immer trockenere Klima geschwächten Stadtbäume im ganzen Land schützen müssen. Dafür müssen wir uns friedlich und kreativ gemeinsam engagieren.

Die kleine Gautinger Eiche im Hambacher Forst als Symbol der Ablehnung von Waldrodungen in Zeiten des Klimawandels

Baumschützerin Sabine Karmazin aus Gauting hatte vor ein paar Tagen die Idee, im Gegenzug für die Hambacher Buche, die am 7.7. am Forst Kasten gepflanzt wird (siehe Beitrag unten), einen Würmtaler Baum in den Hambacher Forst zu schicken.

Es ist ein handaufgezogener Abkömmling einer ca. 130 Jahre alten Eiche, die für das Bauvorhaben am Gautinger Bahnhof gefällt wurde.
Wir hatten ihn mit Malwina Andrassy von der Neurieder BI und Sabine Karmazin am Standort der gefällten Eiche am Gautinger Bahnhof an Sina Reisch übergeben und auf die Reise geschickt.

Würmtaler Eiche
Die Gautinger Eiche wurde vor der Baustelle, wo einst ihr Mutterbaum stand, übergeben
Banner: Würmtaler Eiche – Hambacher Buche

Zukunft: Kiesabbau nur in waldfreien Gebieten!

50 Jahre Kahlschlag und Kiesabbau im Würmtal sind genug. Wir Würmtaler haben über Jahrzehnte massiv zur Rohstoffversorgung Münchens beigetragen. Wir können ein ruhiges Gewissen haben, wenn wir fordern: Kiesabbau ab sofort nur noch in waldfreiem Gebiet!
Rund um München gibt es hunderte Hektar Brach- und Ackerland, weit entfernt von Ortschaften, aber nah genug an Münchens Baustellen. Sie wären nur für kurze Zeit der Landwirtschaft entzogen – im Gegensatz zum Wald, der Jahrzehnte braucht, um nachzuwachsen. Diese waldfreien Flächen ermöglichen regionalen Kiesabbau mit kurzen Fahrwegen und den Einsatz mobiler Verarbeitungsanlagen. Die Fa. Glück besitzt mehrere Kieswerke rund um München, etwa Xaver Riebel oder Mühlhauser. Im Bundesanzeiger (Suchbegriffe Kies Glück) kann man die Konzernstruktur nachlesen. Man müsste sich die Mühe machen, entsprechende Flächen zu akquirieren, anstatt auf unsere klimarelevanten Wälder zurückzugreifen, weil das für den Unternehmer bequemer ist.

Sicht vom Süd-Ende der Grube auf Höhe Krailling bis München. Mindestens 30 ha Schneise, über Jahre gewachsen, wo früher unser Wald war. Liebe Münchner Stadträte: Wollen Sie das wirklich fortsetzen? Das ist unsere Heimat – und Ihr Bann- und Klimawald!

In anderen Regionen Südbayerns ist Kiesabbau auf Brach- und Ackerland die Regel. Wir haben alle Regionalpläne durchgeschaut. Diese Regionen haben viele kleinere Gruben, während wir diese riesige Schneise mitten im Bannwald Forst Kasten akzeptieren sollen.

42 Hektar (ca. 59 Fußballfelder) sind im Forst Kasten aktuell gefährdet. Im Planegger Holz (‚Dickwiese‘) waren zunächst 24 Hektar (ca. 33 Fußballfelder) geplant, also zusammen 66 Hektar! Am 2.12.2019 hat die Firma Glück den Antrag für die Dickwiese aus strategischen Gründen vorerst zurückgezogen. Nun geht es für die Bürger des Würmtals, Münchens und der ganzen Region darum, Forst Kasten zu retten!

Am 12.12. entscheidet sich, ob die Waldbesitzerin (Städt. Stiftung) der Fa. Glück oder jemand anderem die Auskiesung von weiteren 9,5 Hektar erlaubt oder ob der Wald bleibt.

Eine von vielen schützenswerten Tierarten: die seltene Haselmaus (© BUND/Ralf Meyer)

Möchten auch Sie helfen? Klicken Sie rechts im Menü auf ‚Aktiv werden‘! Sammeln Sie Unterschriften (WÜRMTAL-APPELL 2019 Sammlung bis 2020, Stand 2. Dez. stolze 13.000 Unterschriften). Unterzeichnen Sie zusätzlich die ONLINE-PETITION ‚Würmtaler Wald erhalten‘.
Schreiben Sie Landrat Göbel (Chef der Genehmigungsbehörde) sowie Münchens Oberbürgermeister Reiter oder Ministerpräsident Söder!

Gefährdete Fläche Planegger Holz: die blau gefärbte Raute zwischen Germering, Gräfelfing und Planegg
Nicht weit entfernt: Klosterwald Maria Eich mit Methusalem-Eichen und bedrohten Urzeit-Käfern
Zerstörter Forst Kasten 2019: Eine Schneise klafft zwischen Krailling, Neuried, Planegg und München. Bis hier wieder richtiger Wald steht, vergehen Jahrzehnte! Das droht nun auch dem Planegger Holz.
Historie Abbau Forst Kasten Nord –> Süd: Hellblau: Ausgekiest u. verfüllt alte Genehmigung. Gelb: Aktuell genutzte Genehmigung, teils wiederverfüllt. Schwarz: in Arbeit. Grau: geplant. Lila: Planegger Gemeindegrenze