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ca. 200 Zuhörer beim Info-Abend Kupferhaus Planegg: „Was kann ich tun, damit unser Wald bleibt?“

Was kann jeder Einzelne dazu beitragen, dass kein Kahlschlag für Kiesabbau stattfindet?
Antworten auf diese Frage erhielten am 17.7. im Planegger Kupferhaus knapp 200 Zuhörer aus dem ganzen Würmtal, Germering und München, die trotz des schönen Wetters bereit waren, den Abend mit Waldrodung und Kiesabbau zu verbringen.

Dr. Herbert Stepp vom Grünzug-Netzwerk Würmtal e.V. erläuterte den Sachstand und die planerische und rechtlichen Hintergründe. [Vortrag hier klicken]

Koordinatorin Astrid Pfeiffer berichtete, was die Bürgerinitiative Rettet den Würmtaler Wald bisher auf die Beine gestellt hat und was für die Zukunft geplant ist.
[Vortrag hier klicken]

Fachliche Fragen zum Wald beantwortete als Vertreter der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald der Geschäftsführer des Landesverbands Bayern, Simon Tangerding, sowie Volker Oppermann von Greenpeace München.

AUFSICHTSBESCHWERDE FORST KASTEN BZGL. STIFTUNGSSATZUNG
Hier das angesprochene MUSTER-ANSCHREIBEN von Georg Schuhmann aus Großhadern (wer eine solche Beschwerde einlegen möchte, kann den Text nutzen):

Aufsichtsbeschwerde an die Regierung von Oberbayern wg. Verstoßes gegen die Stifungssatzung durch die Stadt München im Forst Kasten:

Muster_Aufsichtsbeschwerde-Stiftung-ForstKasten_Schuhmann

v.l. Astrid Pfeiffer, Moderator Joachim Bender, Simon Tangerding (SDW), Volker Oppermann (Greenpeace), Dr. Herbert Stepp (Grünzug-Netzwerk)
Volker Oppermann aprach über die Bedeutung der Münchner Wälder für das Stadtklima
Kupferhaus gut gefüllt

Wieder ein Erfolg: Ca. 100 Besucher bei Waldspaziergang mit Greenpeace im Forst Kasten

Volker Oppermann (im Hintergrund, Bildmitte, beige-farbenes T-Shirt) erklärte der ersten von zwei teilnehmenden Gruppen Wissenswertes zum Wald.

Wieder eine gut besuchte Aktion für unseren Wald:

Ca. 100 Teilnehmer aus dem ganzen Würmtal und aus München fanden sich am Sonntag, 11.8., zum Waldspaziergang der Bürgerinitiative Wald Neuried erhalten im Forst Kasten ein. Waldexperte Volker Oppermann, Pressesprecherin und Waldexpertin Marina Gühlke und Biologin Aurelia Strauß, alle drei von Greenpeace, erklärten den Wald, seine Funktionen, Baumarten, Symptome für den Zustand der einzelnen Bäume und vieles mehr.

Auch privat anwesende Forstleute, die die Würmtaler Wälder gut kennen, fanden die Führung und die Vorträge fachlich korrekt und ausgewogen präsentiert. Was will man mehr?

Abseits der Hauptwege ergaben sich interessante Fragen und Perspektiven.

Ausgangspunkt war die Bushaltestelle Dr. Rehm-Straße des Busses 261 Ecke Gautinger Straße, in der Nähe des Parkplatz Waldkindergarten / Grüngutnanahmestelle Gautinger Str. 53 (Ortsausgang Neuried Richtung Gauting). Von dort ging es durch den Wald über verschiedene ‚Erklärstationen‘ zur Wiederaufforstung, zur Kiesgrube und zum Schluss für die, die noch einkehren wollten, weiter bis zum Forsthaus Kasten.

Ausgangspunkt siehe Karte hier

Einladungsflyer als pdf-Datei hier

Trotz strömenden Regens ca. 200 Besucher: Buche aus dem Hambacher Forst im Forst Kasten gepflanzt

Trotz strömenden Regens kamen ca. 200 Besucher zur Pflanz-Aktion von Wald-Neuried-erhalten! Der Vorsitzende der Kreisgruppe München des Bundes Naturschutz, Landtagsabgeordneter Christian Hierneis, hielt eine packende Rede.

Prof. Dr. Michael Schrödl, Zoologische Staatssammlung und Scientists for Future, mahnte eindringlich, die Erderwärmung und den Waldschutz ernst zu nehmen.

Herbert Stepp vom Grünzug-Netzwerk Würmtal hatte eine tolle, selbst gebastelte Tafel dabei, mit deren Hilfe er Hintergründe und Folgen von Kahlschlag und Kiesabbau veranschaulichte.

Danke an Malwina Andrassy und die Neurieder Initiative Wald-Neuried-erhalten für die super Idee und die gelungene Organisation!

Der Vorsitzende der Kreisgruppe München des Bundes Naturschutz MdL Christian Hierneis sprach über die Zerstörung unserer Wälder, auch durch zu viel Wachstum und Bauen. Wald dürfe nicht komplett abgeholzt und dann wiederaufgeforstet werden, sondern müsse nach und nach verjüngt werden.
Kann stolz auf sich sein: Organisatorin Malwina Andrassy von Wald-Neuried-erhalten mit der kleinen Hambacher Buche
Neurieds Bürgermeister Harald Zipfel begrüßte die vielen Menschen, die tapfer dem Regen trotzten – für unseren Wald!
Malwina Andrassy mit Prof. Dr. Michael Schrödl, Zoologische Staatssammlung und Scientists for Future, der eindringlich mahnte, die Erderwärmung und den Waldschutz ernst zu nehmen.
Herbert Stepp vom Grünzug-Netzwerk Würmtal veranschaulichte Hintergründe und Folgen von Kahlschlag und Kiesabbau.

02.07.2019 Stadtrat Germering einstimmig gegen Kiesabbau im Planegger Holz – tolle Demo vor dem Rathaus

Der Stadtrat Germering hat sich in seiner Stellungnahme zum Raumordnungsverfahren soeben einstimmig gegen Kahlschlag und Kiesabbau im Planegger Holz/Dickwiese ausgesprochen.

Die Stadträte verschiedener Coleur, die sich dazu äußerten, fanden deutliche Worte – für den Wald. Nach 5 Minuten war die Sache vorbei – die Stimmungslage war eindeutig.

Ein buntes Spalier für die Germeringer Stadträte: Bürger für Walderhalt statt Kahlschlag und Kiesabbau

Es war nur ein erster Schritt und es ist ja noch kein Genehmigungsverfahren, aber wenn sich die anderen Gemeinden vom Votum des so wichtigen Nachbarn Germering inspirieren ließen, wäre das ein wichtiger Beitrag, auch in psychologischer Hinsicht.

Ein großes Dankeschön geht an die ca. 50 Demonstranten, darunter viele Mütter mit Kindern, die die schöne Demo mit tollen Schildern gestaltet haben. Und sogar die jüngeren Kinder haben schon tolle Sprechchöre drauf.

Und ein Dank an Steffi Gauderer vom Bund Naturschutz Germering für die schnelle, perfekte Organisation!

18.06.2019 Würmtaler (Gautinger) Eiche schlägt Wurzeln im Hambacher Forst

Eine kleine Würmtaler Eiche ist im Kohlerevier Hambacher Forst angekommen und wurde von den Umweltschützern dort eingesetzt. Als Symbol dafür, dass wir unsere Wälder, aber auch die durch Bauvorhaben bedrohten Bäume und die durch das immer trockenere Klima geschwächten Stadtbäume im ganzen Land schützen müssen. Dafür müssen wir uns friedlich und kreativ gemeinsam engagieren.

Die kleine Gautinger Eiche im Hambacher Forst als Symbol der Ablehnung von Waldrodungen in Zeiten des Klimawandels

Baumschützerin Sabine Karmazin aus Gauting hatte vor ein paar Tagen die Idee, im Gegenzug für die Hambacher Buche, die am 7.7. am Forst Kasten gepflanzt wird (siehe Beitrag unten), einen Würmtaler Baum in den Hambacher Forst zu schicken.

Es ist ein handaufgezogener Abkömmling einer ca. 130 Jahre alten Eiche, die für das Bauvorhaben am Gautinger Bahnhof gefällt wurde.
Wir hatten ihn mit Malwina Andrassy von der Neurieder BI und Sabine Karmazin am Standort der gefällten Eiche am Gautinger Bahnhof an Sina Reisch übergeben und auf die Reise geschickt.

Würmtaler Eiche
Die Gautinger Eiche wurde vor der Baustelle, wo einst ihr Mutterbaum stand, übergeben
Banner: Würmtaler Eiche – Hambacher Buche

REGEN STÖRT UNS NICHT! – Sonntag, 7.7. um 11 Uhr: Wir pflanzen unsere Buche aus dem Kohle-Revier Hambacher Forst im Forst Kasten Neuried