Wald erhalten statt Kiesabbau!

Achtung: Es gibt KEINE Entwarnung! Die Gemeinden lehnen Kahlschlag & Kiesabbau zwar ab. Aber sie wurden nur angehört. Die Entscheidung liegt bei Regierung von Oberbayern und Landratsamt München. Bisher bekam die Fa. Glück immer ihren Willen. Das muss sich ändern !
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Die Zerstörung von wertvollem Bann- und Erholungswald im Würmtal geht weiter. Kiesgruben fressen sich in den Forst Kasten. 42 ha (ca. 59 Fußballfelder) sind dort gefährdet, im Planegger Holz (‚Dickwiese‘) zunächst 24 ha (ca. 33 Fußballfelder). Wir finden: Wald ist wichtiger als der Münchner Bau-Boom!

In unserem Wald vermutet: Seltene Haselmaus (© BUND/Ralf Meyer)

Bürger aus dem Würmtal, Germering, München und der Region setzen sich für unseren Wald ein. Möchten auch Sie helfen? Klicken Sie rechts im Menü auf ‚Aktiv werden‘!

Helfen Sie beim Unterschriften sammeln (WÜRMTAL-APPELL 2019 bis mind. Ende Oktober, Stand 1. Okt. stolze 10.055 Unterschriften). Unterzeichnen Sie zusätzlich die ONLINE-PETITION ‚Würmtaler Wald erhalten‘.

Das Raumordnungsverfahren zum Planegger Holz bei der Regierung von Oberbayern dauert ca. bis Jahresende. Erklärt diese die Rodungen für ‚raumverträglich‘, folgt das Genehmigungsverfahren. Im Forst Kasten entscheidet sich im Herbst, ob die Waldbesitzerin (Städt. Stiftung) der Fa. Glück oder jemand anderem die Auskiesung erlaubt oder ob der Wald bleibt. Schreiben Sie Landrat Göbel, Chef der Genehmigungsbehörde für beide Gebiete, sowie Münchens Oberbürgermeister Reiter.

Gefährdete Fläche Planegger Holz: die blau gefärbte Raute zwischen Germering, Gräfelfing und Planegg
Nicht weit entfernt: Klosterwald Maria Eich mit Methusalem-Eichen und bedrohten Urzeit-Käfern
Zerstörter Forst Kasten 2019: Eine Schneise klafft zwischen Krailling, Neuried, Planegg und München. Bis hier wieder richtiger Wald steht, vergehen Jahrzehnte! Das droht nun auch dem Planegger Holz.
Historie Abbau Forst Kasten Nord –> Süd: Hellblau: Ausgekiest u. verfüllt alte Genehmigung. Gelb: Aktuell genutzte Genehmigung, teils wiederverfüllt. Schwarz: in Arbeit. Grau: geplant. Lila: Planegger Gemeindegrenze